SHift - der Norden macht Zukunft

EKSH - Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH

Stromnetz der Zukunft: Wie weit ist Deutschland beim Netzausbau?

SHift - der Norden macht Zukunft

14.09.2026 30 min

Zusammenfassung & Show Notes

Windräder, Solaranlagen, Wärmepumpen, E-Autos, ... Das Thema Strom spielt eine entscheidende Rolle in der Energiewende, besonders bei uns in Schleswig-Holstein. Denn aus dem echten Norden kamen im 1. Halbjahr 2026 mehr als 10% der bundesweiten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Doch während wir Windparks und Photovoltaikanlagen sehen können, bleibt uns ein entscheidender Teil verborgen: unser Stromnetz. Ohne leistungsfähige Netze kann die Energiewende nicht funktionieren. Deshalb haben wir uns für diese Folge Lisa Hebenstreit an den SHIFT-Kaffeetisch geladen. Sie ist seit Januar 2025 die Geschäftsführerin des Ressorts Netztechnik bei der Schleswig-Holstein Netz GmbH.

Du erfährst in dieser Folge unter anderem:
  • Wie weit der Netzausbau in Schleswig-Holstein und Deutschland vorangeschritten ist
  • Wo unser Strom gebraucht wird und wie er dorthin kommt
  • Wie lange der Netzausbau voraussichtlich noch dauert
  • Wo es im Moment noch hakt
  • Abregelung: Warum Windräder auch mal vom Netz genommen werden
  • Netzentgelte: Ob die Kosten fair verteilt sind
  • Energiespeicher: Ob sie eher eine Belastung oder Entlastung sind für unsere Netze
Viel Spaß bei unserem Klönschnack mit Tiefgang!

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Hier findet ihr mehr Infos zu unserem Gast:
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Transkript

Schleswig-Holstein möchte bis zwanzig vierzig klimaneutral sein. Das heißt, wir müssen bis zwanzig vierzig jetzt auch wirklich Gas geben. In anderen Bundesländern ist es zwanzig fünfundvierzig, da dauert das vielleicht auch ein bisschen und ich schaue schon auch gespannt jetzt auch auf, ähm, die politischen Wahlen, wie sich das entwickelt. Also je nachdem, welche Regierung dann an der Macht ist, kann das in die eine oder andere Richtung sich auch entwickeln. Klar ist, wir haben auf jeden Fall noch gut zu tun und der Netzausbau wird weitergehen in den nächsten Jahren. Derzeit ist es so, dass der Strompreis ungefähr aus ein Viertel Netzentgelte bestehen. Und zwanzig siebenundzwanzig soll der staatliche Zuschuss, ähm, gekürzt werden, was zur Folge hat, dass wir als Stromkunden ein bisschen mehr zahlen müssen. Glaubst du, dass das fair verteilt ist, diese Last zwischen Verbrauchern, Netzbetreiber und dem Staat? Plönschnack mit Tiefgang. Das ist Shift. Der Norden macht Zukunft. Der Energiewende-Podcast der EKSH Lisa, Hand aufs Herz, wenn wir jetzt über dein Dorf, deinen Wohnort sprechen, lieber 'ne Freileitung oder 'n Erdkabel? Erdkabel. Ja, das, äh, wird wahrscheinlich jeder antworten. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Shift. Hallo Lisa, schön auch, dass du bei uns zu Gast bist. Ja, ich freu mich, heute dabei zu sein. Ich stell dich kurz vor, damit wir wissen, mit wem wir's zu tun haben. Lisa Hiemenschleid, seit Januar 2025 bist du Geschäftsführung Netztechnik bei der Schleswig Holstein Netz. Du verantwortest dort die Bereiche Netzplanung, Asset Management, Netzsteuerung, alles sehr, sehr technische Sachen, so wie auch dein Geschäftsführungsfeld ja auch das umfasst. Ähm, du warst davor, äh, zwei Jahre lang Leiterin Digital und IT bei der HanseWerk Gruppe. Du hast, ähm, Wirtschaftsingenieurwesen studiert, also du weißt, wovon du sprichst jetzt auch bei bei deinem Job. Und, ähm, bei deinem Amtsantritt, ähm, hast du gesagt, dass die Energiewende das größte Digitalisierungsprojekt unserer Zeit ist. Kannst du uns da noch mal mitnehmen, was du damit konkret meinst? Was hat Digitalisierung mit Energiewende und auch Netzausbau zu tun? Sehr gerne. Also unsere Energiewelt wird immer komplexer. Wir haben zigtausende Anlagen beziehungsweise jetzt schon im Millionenbereich, ähm, erneuerbare Anlagen, Wind, PV, Speicher kommen jetzt hinzu, Wärmepumpen, Elektromobilität. Also die Welt, ähm, ändert sich von einer zentralen Energieversorgung zu einer dezentralen. Es wird immer komplexer und diese ganzen unterschiedlichen Akteure müssen miteinander gesteuert werden und das ist ohne Digitalisierung gar nicht mehr möglich und ich brauch die Digitalisierung, um entsprechend auch all diese Akteure miteinander zu verbinden und auch weiterhin 'ne stabile und sichere Energieversorgung zu haben. Ja, wir wollen heute mit dir über den Netzausbau sprechen. Ich find, da haben wir die richtige Person für sitzen, das ist schon mal ganz gut. Ähm, und zwar darüber, dass der Netzausbau, das ist jetzt 'ne Frage, eventuell der unsichtbare Flaschenhals der Energiewende ist. Das wollen wir mal 'n bisschen, dem wollen wir 'n bisschen auf den Grund gehen heute, ähm, und uns mal zuerst damit beschäftigen, wie groß ist das Problem Netze, Netzausbau denn wirklich? Schleswig Holstein gilt ja bundesweit als Vorreiter, aber auch hier ist ja nicht alles perfekt. Auch hier können wir nicht sagen, Energiewende ist geschafft. Ähm, wo würdest du sagen, hakt es bei uns hier im Bundesland, ähm, am meisten, wenn wir über den Transport von dem grünen Strom reden? Also ich kann dem nur zustimmen. Aus meiner Sicht ist Schleswig Holstein das Energiewendeland Nummer eins und kein Bundesland hat ja so 'n großen Kraftakt hinter sich. Ähm, wir haben mittlerweile über vierzehn Gigawatt an erneuerbaren Energien, ähm, angeschlossen am, am Netz und das war eben nur durch einen vorausschauenden Netzausbau möglich. Wir haben aktuell 'ne Grünstromquote von über zweihundert Prozent. Was bedeutet das? Wir erzeugen doppelt so viel grüne Energie, als wir eigentlich hier brauchen. Das heißt, wir können auch viel Energie transportieren, zum Beispiel in den Süden, wo ich nicht ganz so viel, ähm, erneuerbare Erzeugung habe. Und wir können uns auch zu 75 % schon heute komplett selbst versorgen und sind zu der Zeit nicht auf Exporte angewiesen. Also das würde ich auch gern einmal noch mal hervorheben, dass wir extrem viel erreicht haben. Wir nennen das auch gerne die erste Halbzeit der Energiewende haben wir erfolgreich gemeistert. Und jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie geht's weiter mit der zweiten Halbzeit? Und was mich persönlich besonders beschäftigt, ähm, wir haben enorme Anfragen an, ja, an Kundenanfragen. Also wir haben über sechzig Gigawatt an erneuerbaren Anlagen und Speicher, die in unser Netz wollen. Wenn man das mal vergleicht, das ist das Vierfache von dem, was wir in den letzten vierzig Jahren an unser Netz angeschlossen haben. Davon sind auch über fünfundzwanzig Gigawatt Speicher und ich glaub, da kann man relativ schnell verstehen, dass das nicht funktioniert und vor allem nicht so schnell. Und die Frage ist ja auch: Brauche ich fünfundzwanzig oder sogar dreißig Gigawatt an Speichern? Wir haben auch mal analysiert, auch das Regionalszenario sagt, dass wir brauchen so ungefähr drei Gigawatt. Also das ist ein Zehntel von dem ungefähr, was heute angefragt wird. Und daran hakt's aus meiner Sicht, dass, äh, ja, dass aktuell die Anfragen nicht synchronisiert werden mit dem, mit dem Netzausbau. Was ich auch noch dazu sagen muss: Wir investieren auf Rekordniveau jedes Jahr. Wir haben in den letzten zehn Jahren unsere Investitionen verdoppelt, also von rund zweihundert Millionen im Jahr 2010 auf in diesem Jahr vierhundertzwanzig Millionen Euro pro Jahr und ich kann euch auch versichern, dass wir im nächsten Jahr noch mal mehr investieren. Also da steigern wir uns von Jahr zu Jahr und das sind Investitionsvolumina, die, die wirklich enorm sind und wo ich auch sage, wir geben richtig Gas, aber selbst mit diesen hohen Investitionen können wir diese Anfragen nicht bewältigen. Und, ähm, deshalb erwarte ich auch erst mal zum einen, dass, ähm, die Planungs- und Genehmigungsverfahren der Erneuerbaren synchronisiert werden mit dem Netzausbau. PV-Anlagen kann ich in ein, zwei Jahren bauen, Windanlagen dauert 'n bisschen länger und teilweise dauern die Planungs- und Genehmigungsverfahren für unsere 110 kV Netze bis zu zehn Jahren. Also im Norden sieht das bei uns zum Glück noch ganz gut aus, aber da auch in anderen Regionen dauert das wirklich extrem lange. Und da stelle ich mir halt schon die Frage: Wie kann das funktionieren? Und da muss, da muss letztendlich auch die Unterstützung der Politik kommen und auch der, der Bundesnetzagentur, dass diese Planungsgenehmigungsverfahren mehr aufeinander abgestimmt sind. Darüber hinaus haben wir auch Herausforderungen, Flächen zu bekommen für unsere Umspannwerke zum Beispiel. Also die sind teilweise mehrere Hektar groß und, äh, es ist wirklich schwierig, diese Grundstücke zu finden und da werden wir mittlerweile auch kreativ. Ich selbst war z-schon mal bei einer Zwangsversteigerung für ein Grundstück. Also ja, wie gesagt, da kommen die, ähm, neuesten Ideen jetzt auch bei uns auf den Tisch, ähm, damit wir das bewerkstelligen können. Und was natürlich auch für uns essenziell ist und wo ich schon 'n bisschen Bedenken habe: Wie entwickelt sich, ähm, die Anreizregulierung weiter? Also passen noch die regulatorischen Rahmenbedingungen, die die Bundesnetzagentur vorlegt, auch noch, ähm, für uns für die Zukunft? Also ist das Ganze auch noch wirtschaftlich, ähm, für uns als Netzbetreiber, die Netze auszubauen. Mhm. Ich hab jetzt das Gefühl gehabt, dass du sehr viel über die Zukunft gesprochen hast. Ähm, also du erwartest viel Anschluss, ähm, du erwartest eventuell schlechtere Wirtschaftlichkeit. Wenn ich jetzt aber auf den Status quo gucke, dann bist du ganz happy damit, wie der zahlreich produzierte Grünstrom innerhalb Schleswig-Holsteins und auch darüber hinaus verteilt wird. Also sagst, Status-quo-Netze eigentlich echt so, wie wir sie haben wollen? Ja, also ich sag mal so, wir sind auf 'nem guten Weg. Ähm, was wir auch geschafft haben und, äh, da bin ich auch wirklich stolz drauf, ist, dass wir die Redispatchmengen, also die Abregelung von grünem Strom von den Anlagen, von Windanlagen und auch PV-Anlagen in den letzten Jahren deutlich reduzieren konnten um über fünfundsiebzig Prozent. 2019 hatten wir noch Entschädigungszahlungen von, ähm, dreihundert Millionen Euro und, ähm, im letzten Jahr waren's nur noch fünfundsiebzig Millionen Euro. Und das sind ja Kosten für Energie, die ich wegschmeiße, die am Ende unsere Kunden zahlen müssen. Und da freut's mich wirklich, dass wir das so massiv senken konnten. Das ist auch ein mein Anspruch, dass wir diese Redispatch-Maßnahmen weiterhin reduzieren. Das schaffen wir zum einen durch den kontinuierlichen Netzausbau. Und womit ich und auch mein Team sich aktuell sehr intensiv beschäftigen, ist: Wie kriegen wir jetzt trotz der Engpässe im Netz eben noch Anlagen ans Netz angeschlossen? Und da kommt dann das Thema flexible Netzanschlussverträge, ähm, zum Tragen, dass wir eben jetzt auch neue Wege finden, wie kriegen wir die Anlagen ans Netz, auch wenn ich, ja, an vielen, ähm, Umspannwerken schon auch Kapazit, keine Kapazitäten mehr habe. Mhm. Das heißt, wenn du darüber sprichst, dass, ähm, so viele neue Anschlüsse gebraucht werden, das sind ja zweierlei Anschlüsse. Sind ja einmal Einspeiser, also so was wie erneuerbare Anlagen, Wind, Sonne und Co., ähm, aber auch Verbraucher, ähm, Rechenzentren, Batteriespeicher, die sind ja sogar, können ja sogar beides sein oder sind in der Regel beides. Ähm, wenn du an diese Menge an Anfragen denkst, die da alle gerne an euer Netz wollen, macht dich das, ähm, eher nervös oder bist du da eher stolz, dass sie alle hier in Schleswig-Holstein sich ansiedeln wollen? Also erst mal freue ich mich über jede Windanlage, über jeden Speicher, über, ähm, jede Wärmepumpe und über jede Ladesäule, die an unser Netz kommt. Das ist ja letztendlich auch unser Geschäftsmodell als Netzbetreiber. Wir verdienen Geld, indem wir Netze ausbauen. Und ich halte es auch für essenziell, dass wir sowohl die erneuerbaren als auch die grünen Verbraucher anschließen, weil wir eben einen wesentlichen Beitrag damit zur Energiewende leisten. Von daher bin ich erst mal stolz darauf. Das ist meine Aufgabe. Wir sind auch massiv gewachsen in den letzten Jahren. Wir haben über achthundert neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schleswig-Holstein Netz in den letzten, ja, acht Jahren, ähm, bei uns aufgenommen und, ähm, ich hab richtig Lust drauf, das zu gestalten. Und gleichzeitig bedeutet es aber natürlich auch, dass wir neue Lösungen brauchen. Wir haben exponentielle Anfrage, ähm, von, von unseren Kunden und deswegen ist es eben wichtig, dass wir Flexible Netzanschlussverträge haben. Wir haben jetzt, ähm, im August, ähm, diesen Jahres das kriterienbasierte Zuteilungsverfahren kommuniziert, ähm, wie wir eben, äh, Kunden besser in unser Netz integrieren und genau diese neuen Werkzeuge brauchen wir jetzt in der zweiten Halbzeit der Energiewende. Mhm. Und du redest schon von der zweiten Halbzeit. Der Netzausbau in Deutschland, der wird ja noch über Jahre und Jahrzehnte laufen. Also die Bundesnetzagentur, die, die plant ja in den dreißiger und vierzigen, vierziger Jahren, ähm, schon den, den Ausbau. Ähm, ist das für dich, ist, ist Netzausbau für dich so 'ne Art Dauerzustand oder gibt's für dich 'n Enddatum, wo du sagst, ähm, da werden wir natürlich immer irgendwie in unser Netz investieren müssen, aber da ist irgendwie so was wie der, der Grundstock an Netzen vorhanden, wo man sagt, jetzt ist alles, alles da, was man braucht und dann wird nur noch saniert und geprüft und erhalten. Also ich glaub schon, dass wir grade in einer enormen Hochphase sind, weil wir eben grade, äh, den Bedarf haben, Erneuerbare anzuschließen und eben Wärmepumpen, Elektromobilität grade auch 'n Peak ist und auch Speicher und Rechenzentren. Ich glaub, das wird auch noch paar Jahre dauern. Äh, ich möcht mich jetzt nicht auf 'ne Zahl festlegen, ob das 2035, 2040 oder '45 ist. Das hängt ja auch stark davon ab, wie die energiepolitischen Ziele eines Landes sind. Schleswig-Holstein möchte bis 2040 klimaneutral sein. Das heißt, wir müssen bis 2040 jetzt auch wirklich, äh, Gas geben. In anderen Bundesländern ist es 2045, da dauert das vielleicht auch 'n bisschen und ich schau schon auch gespannt jetzt auch auf, auf, ähm, die politischen Wahlen, wie sich das entwickelt. Und also je nachdem, welche Regierung dann eben auch, ähm, ja, an der Macht ist, kann das in die eine oder andere Richtung sich auch entwickeln. Klar ist, wir haben auf jeden Fall noch gut zu tun und der Netzausbau wird weitergehen in den nächsten Jahren. Ja, ihr seid vom politischen Rahmen natürlich sehr abhängig. Lisa, wir machen 'n kleines Schiffquiz. Du darfst heute schätzen. Ich stell dir 'ne Schätzfrage, geb dir auch drei Anfür-Antwortmöglichkeiten mit, ähm, und du schätzt spontan und dann lösen wir das gemeinsam auf. Die Erste: Ähm, wie viel wollt ihr als Esser Netz bis 2030 in den Netzausbau investieren? Fünfhundert Millionen, 2,5 Milliarden oder zehn Milliarden? Okay, das ist jetzt einfach für mich, weil ich nicht schätzen muss. Wir werden bis 2030 2,5 Milliarden Euro in Netzausbau investieren. Ich hab noch gedacht, warum geben wir ihr da nicht die Antwortmöglichkeiten? Ja, das stimmt. Weil, weil ihr Netzin, sag mal. Ja. Ja. Ähm, genau. Davon unter anderem 120 neue Umspannwerke, die ihr wollen, äh, bauen wollt. Genau. Wie lang ist das deutsche Stromverteilnetz insgesamt? Hundertachtzigtausend Kilometer, 1,8 Millionen Kilometer oder achtzehn Millionen Kilometer? Das ist jetzt das Verteilnetz und das Übertragungsnetz, ne? Mhm. Ja, also wir haben fünfzigtausend Kilometer hier in Schleswig-Holstein, aber es ist nur das reine Verteilnetz. Dann, ja 1,8 Millionen? Richtig. Ja, ja. Damit kommt man, damit kommt man bummellig 45 Mal um die Erde. Also wir können wir 45 Mal das ganze, äh, die ganze Stromleitung quasi um die Erde legen. Ähm, letzte Schätzfrage: Wie viele Anlagen, Wind, PV oder Batteriespeicher hat die SH Netz mittlerweile ans Netz angeschlossen? 1600, 16.000 oder 160.000? Ja, ihr macht's mir einfach. Das sind ja meine Zahlen, die ich auch, äh, teilweise hoch und runter mir auch anschaue. Das sind 160.000, ähm, erneuerbare Anlagen. Ja, sehr gut. Hast dich gut geschlagen. Ja, danke schön. War, ähm, sehr fair. Ich hab erst, äh, echt geschwitzt, als du dann meintest, ich muss schätzen. Ja, super. Dann machen wir weiter mit einem Thema, was du schon angerissen hast. Und zwar, äh, oder eigentlich nicht nur angerissen, wir haben's schon, ähm, schon im ersten Block ganz gut besprochen, der Anschlussboom. Ähm, also die vielen Anfragen, die ihr habt, die an euer Netz wollen. Ähm, und dass dieser Anschlussboom natürlich erst mal fordernd ist, aber uns auch bei einer gewissen Sache Abhilfe schaffen kann, und zwar beim Thema Abregelung. Auch das hast du schon kurz erwähnt. Ähm, viele kennen den Begriff der Abregelung, ähm, von Windrädern nur aus den Nachrichten. Ähm, was passiert ganz konkret, wenn so 'ne Anlage abgeregelt wird? Wenn, also bei 'nem PV-Park kann man's nicht so sehr sehen, aber bei 'nem Windrad sieht man's ja, es weht der Wind und das Windrad dreht sich nicht. Was passiert da? Warum passiert das? Ja, ich würd gerne beim Beispiel Windanlagen bleiben. Wir haben hier im Norden ja extrem viel Wind und wenn ich, ähm, sehr, sehr viel Wind habe und wirklich alle Windanlagen, äh, sich drehen wollen, dann kann es passieren, dass zu viel Energie in das Netz eingespeist wird und ich 'nen Engpass hab. Ich vergleich das gerne mit der Autobahn. Ähm, wenn ich jetzt zum Beispiel Feierabendverkehr habe und viele Autos, äh, entsprechend auf der Autobahn sind, dann kommt es zum Stau und dann kommt es zum Stehen und ich kann eben nicht mehr Verkehr fließen lassen. Und so ist das im Netz. Ich hab ganz viele Windräder, die sich drehen. Ich hab aber nicht die Netze, die sie, diese Kapazität haben. Und dann bleibt letztendlich auch die Windanlage stehen. Und im Hintergrund, was passiert da? Unsere Netzleitsystem, also unsere Systemführer, regeln entsprechend, äh, die Anlagen ab, weil sonst das ganze System zum Kollabieren kommen würde. Also wir haben in Deutschland 'ne Frequenz von fünfzig Hertz, die müssen wir auch einhalten. Dafür sind wiederum die Übertragungsnetzbetreiber verantwortlich. Aber wenn wir eben zu viel erneuerbare Energien haben und zu wenig Bezug, dann kommt dieses Gleichgewicht ins Schwanken. Dann hab ich 'ne Frequenzabweichung und das wäre für uns nicht gut. Also im allergrößten Worst Case, aber das haben wir zum Glück alle im Griff, würde es dann zum Stromausfall kommen. Aber deswegen müssen wir dann eben gegensteuern. Mhm. Und du hast auch schon berichtet, dass diese Abregelung deutlich abgenommen hat. Liegt das daran, weil wir Netze ausgebaut haben oder weil wir mehr Abnehmer im Land haben? Oder wie, äh, wie ist das zu erklären, dass der Wert so, sich so sehr verbessert hat und wir nicht mehr so oft Windräder sehen, die bei Wind stillstehen? Also das liegt wirklich daran, dass wir, ähm, kontinuierlich in den Netzausbau investiert haben. Wir haben uns auch schon vor paar Jahren auf den Weg gemacht und haben überlegt: Wie sieht eigentlich das Netz der Zukunft aus? Wir haben das Zielnetz genannt und wir haben die politischen Ziele uns angeschaut und haben abgeleitet, was bedeutet das jetzt eben für Netzausbau. Dreißig Gigawatt Erneuerbare, das war unsere Ausgangsbasis. Und dann haben wir abgeleitet, wie viel Umspannwerke muss ich bauen, wie viel Freileitung. Da kommen zum Beispiel auch die hundertzwanzig Umspannwerke her aus der Schätzfrage. Wir bauen, ähm, über tausend Kilometer Freileitung, über neuntausend Kilometer bauen wir in der Mittel und Niederspannung und das haben wir in den letzten Jahren schon angestoßen. Und das hat eben dazu geführt, dass wir die Redispatch-Maßnahmen senken konnten. Und Bezugsseite Hat sich das nur leicht erhöht. Also wir sind mittlerweile bei zwei Komma fünf Gigawatt. Ähm, das ist relativ konstant. Ich rechne jetzt noch mal mit 'nem deutlichen Anstieg. Also unsere Prognose ist bis fünf Gigawatt mit Rechenzentren, mit den ganzen Speichern, Wärmepumpen, Elektromobilität, aber das ist bislang noch auf 'm relativ, ähm, ja, gleichen Niveau. Okay, das hätt ich dich sowieso fragen wollen: Wer ist denn das? Wer steht denn da Schlange und will alles unseren Strom abnehmen? Ja, also das sind insbesondere, ähm, die Industrie- und Gewerbekunden. Das sind ganz klassisch Haushalte und da merken wir jetzt aber auch, wenn wir ein Mehrfamilienhaus anschließen wollen, die wollen auf einmal ganz andere Leistungsbezüge haben, weil sie eben kalkulieren, dass jeder 'ne Wärmepumpe hat, dass jeder 'n Elektroauto fährt und das sind jetzt die großen Abnehmer. Rechenzentren kommen auch hinzu. Das ist hier im Norden, sag ich mal, noch 'n bisschen entspannter, als wenn ich jetzt in den Raum Frankfurt schaue, aber auch damit rechne ich. Und wie du ja auch schon meintest, Speicher sind nicht nur, ähm, Einspeiser, sondern das sind auch Bezugskunden und da rechne ich auch mit 'ner großen Abnahmemenge. Ich möchte noch mal ganz kurz auf das Thema Netzentgelte zu sprechen kommen, weil das natürlich uns als Verbraucher ja auch, ähm, direkt betrifft. Ähm, die Netzentgelte sind ja quasi der Betrag, den wir als Stromnutzer, ähm, leisten, um das Netz finanzieren zu können. 2027 oder derzeit ist es so, dass wir, dass der Strompreis ungefähr aus ein Viertel Netzentgelte bestehen, ähm, und 2027 soll der staatliche Zuschuss, ähm, gekürzt werden, was zur Folge hat, dass wir als, als Stromkunden 'n bisschen mehr zahlen müssen. Glaubst du, dass das fair verteilt ist, diese, diese Last zwischen Verbrauchern, zwischen Netzbetreiber und dem Staat? Also ich würd gern noch mal 'n Blick zurückschwenken. Ähm, wir hatten in den letzten Jahren hier oben im Norden wirklich die höchsten Netzentgelte in, in Gesamtdeutschland. Das lag daran, dass wir hier oben eben aufgrund des Zuwachses der erneuerbaren Energien unsere Netze massiv ausgebaut haben und diese Kosten für den Netzausbau wurden über die regionalen Netzentgelte verteilt. Das heißt, dass die Bürger hier im Land deutlich mehr zahlen mussten als zum Beispiel die Menschen im, in NRW, wo ich nicht so viel EE-Ausbau, ähm, hatte. Das ist definitiv nicht fair gewesen und umso mehr hat es mich gefreut, dass 2025 entschlossen wurde, dass, äh, Regionen, wo besonders viel Netzausbau ist, ihre Netzentgelte verteilen dürfen. Und somit, ähm, konnten wir hier auch in Schleswig-Holstein unsere Netzentgelte senken durch die, durch die bundes, ähm, esweite Verteilung. Und genau das hattest du auch gerade angesprochen mit den, mit den Zuschüssen. Dieses Jahr zum 1. Januar 2026 gab es dann Zuschüsse, ich glaub von 6,5 Milliarden Euro für den Netzausbau der Übertragungsnetzbetreiber. Und dadurch, dass wir nachgelagerter Netzbetreiber sind, hat sich das auch direkt auf unsere Netzentgelte ausgewirkt. Und ich freue mich erst mal wirklich, dass wir von '24 auf 2026 unsere Netzentgelte in Summe in Schleswig-Holstein um vierhundert Millionen reduzieren konnten. Für den Haushaltskunden sind das rund, ja, vierzig Prozent weniger und für Gewerbekunden, die bei uns an der Mittelspannung hängen, sind das über sechzig Prozent weniger. Also das hat wirklich gewirkt, die Instrumente und, ähm, die Bezuschussung, die läuft jetzt ja auch noch 'n bisschen und ich glaub, dann muss man mal gucken, wie entwickelt sich das ganze System. Aus meiner Sicht sollte sich unser neues Energiesystem auch von alleine tragen und zukünftig auch ohne Subventionen leben. Und es ist schon wichtig, dass auch Verbraucher, sei es jetzt Haushaltskunden oder, oder Gewerbeindustrie, dass sie natürlich auch Netzentgelte zahlen, weil sie ja letztendlich auch auf die sichere Stromversorgung angewiesen sind und diese täglich nutzen. Wir haben schon darüber gesprochen, dass viele Speicher im Land, ähm, angeschlossen werden wollen. Siehst du die Speicher mehr als eine Entlastung oder eine Belastung fürs Netz? Also für mich sind Speicher wirklich integraler Bestandteil des zukünftigen Energiesystems. Ich glaub, ohne Speicher wird es nicht gehen. Und wenn wir Speicher mit den richtigen Regeln anschließen, dann sind sie auf jeden Fall für uns gut. Äh, man spricht dann auch von netzneutral oder netzdienlich, also dass sie das Netz nicht zusätzlich belasten. Wenn sie das Netz zusätzlich belasten, sagen wir auch netzschädlich. Also das wäre schlecht, weil das würde mehr Netzausbau bedeuten. Und ich glaub, wenn man Speicher wirklich sinnvoll integriert, ähm, dann kann das Ganze funktionieren. Und ich hab auch schon gehört, dass PV-Anlagenbetreiber mittlerweile sagen, es lohnt sich gar nicht mehr, PV-Anlagen, ja, autark sozusagen, also alleine zu bauen, sondern immer in Kombination mit 'nem Speicher. Woran liegt das? Zum einen sinken die Speicherpreise enorm. Das heißt, es wird immer günstiger, 'n Speicher zu bauen und gleichzeitig, ähm, wird auch unser System immer volatiler. Und mit 'nem Speicher kann ich natürlich bestimmte Spitzen besser abfedern, so-sowohl dann ja fürs Netz als aber eben auch auf Marktseite und kann, wenn ich 'n Speicherbetreiber bin, am Ende will ich ja Geld verdienen und kann entsprechend auch, ähm, ja, gewisse Arbitagen machen. Ich denk mal, die größten Speicher sind da die Batteriespeicher, von denen wir ja in Schleswig-Holstein auch schon einige haben. Grade, ähm, in den letzten ein, zwei Jahren ist da ja vieles dazugekommen. Würdest du denn sagen, dass die, ähm, netzneutral derzeit betrieben werden oder ist das eher noch schwierig? Ja, wir haben mittlerweile über fünfhundert MW an Speicher am Netz. Viele Kleinspeicher, die würde ich jetzt gerne 'n bisschen vernachlässigen, weil die kriegen wir gut integriert. Was natürlich schon spannend ist, was ist mit den Großbatteriespeichern? Und wir haben zu seiner Zeit damals den größten Batteriespeicher in Deutschland in Betrieb genommen von Equstor in Bollingstedt mit über hundert MW Kapazität. Und ja, da waren wir auch ganz optimistisch. Äh, der Netzplaner, ähm, hat das auch alles ausrechnet und gesagt: „Ja, den schließen wir an ohne Regeln." Und zwei Tage später hat dann wirklich, äh, der Systemführer angerufen und hat gesagt, äh: „Was passiert hier grade? Ähm, das funktioniert so nicht. Der Speicher macht, was er möchte. Fünfzehn Minuten bewegt er sich rauf und runter und stresst das Netz so sehr. Das funktioniert für uns in der Systemführung nicht." Und dann haben wir das Ganze analysiert und haben halt festgestellt, dass Der Speicher in Bollingstedt sich nach dem Markt orientiert. Der Markt bildet aber nicht die regionale Situation vor Ort ab und hat natürlich dann Strom bezogen, wenn der Marktpreis besonders günstig war und hat Strom ausgespeist, äh, wenn es teuer war, weil er entsprechend da Geld verdienen wollte. Und das hat dazu geführt, dass teilweise der Speicher auch eingespeist hat in das Netz bei erneuerbaren Überschuss und es dann zu Redispatch kam, was wir nicht wollen, ähm, weil wir dann eben entsprechend ja auch die Kosten haben, die umgelegt werden auf, auf alle Verbraucher. Und das haben wir dann auch mit dem Pra, Betreiber diskutiert und ich, waren wirklich sehr, sehr konstruktive Gespräche und der Speicherbetreiber hat auch verstanden, dass wir Regeln brauchen. Und dann haben wir uns auf den Weg gemacht und haben überlegt, wie könnten solche Regeln aussehen? Und ganz vereinfacht gesagt, haben wir dann definiert, der Speicher muss PV-Anlagen beziehungsweise Windanlagen aus, aus dem Weg gehen. Das heißt, wenn die einspeisen, darf er nicht einspeisen. Und wenn aber viel Strom auch benötigt wird, zum Beispiel morgens oder abends, ähm, wenn auch die Haushalte Strom benötigen und womöglich noch nicht die Sonne scheint, ich keine PV-Einspeisung hab, dann darf er entsprechend auch Energie ins Netz abgeben. Und das haben wir im Rahmen eines sogenannten FCAs, also Flexible Connection Agreement, abgebildet. Und das ist jetzt auch der Blueprint, ähm, für unsere FCAs. Und, äh, ich kann wirklich auch sagen, das gehört ja auch zur Wahrheit dazu, dass ich Speicher ohne FCAs nicht mehr ans Netz anschließen würde, weil einfach die Belastung im Netz da ist, weil der Speicher sich nach dem überregionalen Markt orientiert und das passt leider nicht zu unserer Situation hier vor Ort. Dann haben wir also gelernt aus dem, äh, ersten Großspeicher im Land, wie wir's richtig machen und jetzt läuft's eigentlich ganz gut. Jetzt sind die Regeln klar und das heißt, jetzt können weitere kommen. Genau. Also was vielleicht auch wichtig ist, äh, wir haben n, uns nicht nur dann mit dem Speicherbetreiber in Bollingstedt unterhalten. Ähm, wir haben entsprechend auch viele Iterationen gemacht, haben uns auch viel Kundenfeedback, äh, eingesammelt, äh, weil natürlich auch jeder ein anderes Businessmodell hat hinter seinem Speicherbetrieb. Und wir wollen jetzt mit unserem standardisierten FCA im, im September, Oktober Wirklich an den Markt gehen. Und ich glaube wirklich daran, nach den vielen Schleifen, die wir mit Speicherbetreibern betrieben haben, dass der FCR jetzt auch, äh, stabil ist und, äh, ja, auch wirtschaftlich für die Speicherbetreiber ist. Schauen wir uns doch noch einmal die ganz normalen Haushalte in Schleswig-Holstein an. Ähm, du hattest ja schon angesprochen, dass, ähm, E-Autos, äh, immer mehr genutzt werden, Wärmepumpen immer mehr genutzt werden, also dass wir umsteigen von fossilen Energieträgern, die nicht übers Stromnetz geleitet wurden, sondern in Form von, von Öl und Gas dann eher da waren, zu einer Extrem Erhöhung an Elektrizität. Siehst du dann diese Wärmepumpen, E-Autos, ähm, Batteriespeicher, die jetzt, ähm, ich zum Beispiel bei mir zu Hause haben könnte, siehst du die als Gefahr fürs Netz? Müsst, müsst ihr da, habt ihr da 'n großes Auge drauf und Bauchschmerzen? Oder sagst du, das ist das Beste, was uns passieren kann, die 'n bisschen flexibel genutzt und schon sind das unsere größten Helfer, die wir, ähm, für, fürs Netz haben können? Ja, auf jeden Fall Letzteres. Also ich freu mich über neue Verbraucher im Netz. Die erhöhen auch, äh, die Netznutzung und wir haben uns schon vor Jahren auf den Weg gemacht und haben auch Studien durchgeführt: Wie entwickeln sich Wärmepumpen und Elektromobilität in unserem Netz? Also auch da haben wir sehr vorausschauend geplant, haben das in unsere Netzplanung mit integriert und haben entsprechend auch, ja, unsere Netze danach ausgerichtet. Was natürlich schon wichtig ist, dass wir auch diese Flexibilität dann nutzen. Es gibt ja auch Paragraf vierzehn A. Also wie, wie kann ich eigentlich flexible Verbraucher entsprechend auch, äh, sinnvoll in das Netz integrieren? Und das halte ich für essenziell auch gerade Wärmepumpen sind nichts anderes als ein Speicher, die ich nutzen kann, um zum Beispiel auch Erzeugungsspitzen abzupuffern. Und bei Autos ist genau das Gleiche, ähm, Stichwort bidirektionales Laden. Ähm, das heißt, dass auch der Speicher im Auto genutzt werden kann, um womöglich, ähm, Spitzen abzufangen. Spannendes Thema. Lisa, ich habe noch eine letzte Frage für dich. Wir haben bei der Vorstellung deiner Person am Anfang gesehen, dass du zuvor auf der IT-Seite eher warst. Jetzt bist du auf der Technikseite. Gab's jetzt bei diesem Switch irgendwas, was sich selber statt? Oder war das eher ein bekanntes Feld, was du dort betreten hast? Also mein Ausflug in die IT, also IT digital war ein Ausflug für mich und von daher habe ich dort enorm viel gelernt, äh, wie zum Beispiel IT-Prozesse funktionieren, ähm, wie ich auch Systeme anwende und für mich ist das aktuell so wertvoll. Also ich bin auch für unsere sogenannte OT verantwortlich. OT ist Operational Technology und das ist, sage ich mal, die IT, die wir nutzen, um unsere Netze zu betreiben. Da haben wir ganz besondere, ähm, Anforderungen auch an die Sicherheit. Äh, so ein System darf nicht ausfallen, sonst könnten wir vielleicht auch einen Stromausfall haben. Und das, was ich in der IT gesehen habe, kann ich gut übertragen in die OT. Und wir haben auch viele Schnittstellen zwischen der IT und OT, die man jetzt viel, viel besser ausbauen kann. Also von daher war wirklich, ich habe enorm viel in dem IT-Bereich gelernt und freue mich jetzt, ähm, genau diese Schnittstelle besser zu bedienen. Und, ähm, wir sind auch gerade dabei, das auch in einer Person viel stärker zu vereinen, also IT-Leitung und OT-Leitung, weil ich da ganz, ganz viele Abhängigkeiten sehe und das auch viel stärker zukünftig zusammenwächst. Okay, aber jetzt bist du in deinem eigentlichen Zuhause in deiner Arbeit. Also genau, ich, also ich habe meinen absoluten Traumjob. Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen. Ich, äh, habe damals schon im Studium habe ich mich sehr intensiv mit Netzen beschäftigt und ja, ich, äh, freue mich über die Vielfalt der Themen, ich freue mich über, über die Technik und gerade das Thema FCAs, Zuteilungsverfahren, wie plane ich meine Netze zukünftig. Also jeder Tag, äh, hat eine neue Herausforderung und, äh, das macht's so spannend und ich bin in der Technik echt zu Hause. Cool. Das hört sich gut an. Lisa, vielen Dank, dass wir bei euch im Haus sein durften, hier mit dir das Gespräch führen durften. War sehr spannend. Ähm, vielen Dank und dann sagen wir tschüss. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ja, ich freue mich. Bis dann. Das war Shift. Der Norden macht Zukunft. Der Energiewende Podcast der EKSH

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