SHift - der Norden macht Zukunft

EKSH - Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH

Klimaneutral bis 2040: Schafft Schleswig-Holstein das?

SHift - der Norden macht Zukunft

28.09.2026 30 min

Zusammenfassung & Show Notes

Schleswig-Holstein möchte als erstes Bundesland bis 2040 klimaneutral sein - eine große Aufgabe, vor allem für unseren Gast Tobias Goldschmidt (Bündnis 90/Die Grünen). Er ist seit Juni 2022 Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur bei uns im echten Norden. Tobias hinterfragt nicht nur seine eigene Arbeit kritisch, sondern auch die der aktuellen Bundesregierung.

Sandra und Niklas klären mit Tobias u.a. diese Fragen:
  • Kann Schleswig-Holstein das Ziel „klimaneutral 2040“ noch schaffen?
  • Mit welchen Entscheidungen schwächt die aktuelle Bundesregierung unsere Klimaziele?
  • Was bedeutet „klimaneutral“ eigentlich?
  • Zwischenbilanz: Wo stehen wir aktuell im Jahr 2026 auf dem Weg zur Klimaneutralität?
  • Was passiert, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen?
  • Landtagswahl 2027: Wie wahrscheinlich ist es, dass Schleswig-Holsteins Klimaziele unter einer neuen Regierung abgeschwächt werden?
  • Tut unsere Deutsche Bundesregierung genug um den Klimawandel aufzuhalten?
Viel Spaß bei unserem Klönschnack mit Tiefgang!

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Transkript

Unser Bundeskanzler müsste ein Klimaschutzkanzler sein, denn es ist die wichtigste Zukunftsherausforderung, vor der unser Land steht. Ich meine, wir haben jedes Jahr zweimal ein Klimakabinett in Schleswig-Holstein, wo alle Ministerinnen und Minister sich mit Experten zusammensetzen, neue Maßnahmen entwickeln. Zuletzt war jemand aus der Versicherungswirtschaft dabei, der gesagt hat, das ist künftig alles nicht mehr versicherbar. Hat sich eigentlich ein Herr Merz mal mit dem Thema befasst? Gibt's von ihm irgendwas zitierfähiges an Aussagen, außer Verniedlichung? Das Thema muss ganz nach oben auf die Agenda und das muss immer unter der Fragestellung laufen: Wie kriegen wir das beschleunigt? So können wir nicht weitermachen. Plönschnack mit Tiefgang. Das ist Shift – Der Norden macht Zukunft. Der Energiewende-Podcast der EKSH Tobias, schaffen wir in Deutschland bis 2045 Klimaneutralität trotz Katharina Reiche? Ja, wenn die so weitermachen in dieser Bundesregierung, dann, äh, können wir uns das alle abschminken. Dann wird Deutschland seine Klimaschutzverpflichtungen nicht erfüllen und, äh, das ist richtig schlecht für die Weltgemeinschaft, denn wir wissen alle, Klimaschutz und sozusagen 'ne gute Zukunft werden wir nur haben, wenn alle mitmachen. Und wenn dann die drittstärkste Volkswirtschaft der Welt, äh, abknickt und sich nicht mehr zu ihren Zielen bekennt und vor allen Dingen auch nichts tut, um die zu erreichen, warum sollen das eigentlich Länder machen, die wirtschaftlich vielleicht nicht so entwickelt sind? Äh, alle wissen, Westeuropa hat historisch die größten Emissionen in der, in die Atmosphäre reingetragen, ist damit verantwortlich für millionenfaches Leid. Ich meine, wir haben Massensterben auf der Welt gerade wegen der Klimakrise, äh, und da steht es uns einfach ethisch, moralisch und sowieso an, alles zu tun, um diese Ziele zu erreichen. Und deswegen schlägt die Politik der Bundesregierung wirklich dem Fass den Boden aus. Also das ist wirklich absolutes Führungsversagen von der Spitze. Wir sind gerade in 'ner heftigen Klimakrise und bis heute hat sich der Bundeskanzler dazu nicht geäußert, dass das Robert Koch-Institut, Bundesinstitution, sagt, dass Mitte Juli schon etwa 10.000 Menschen in Deutschland, äh, wegen der Hitze gestorben sind. Das ist Übersterblichkeit und in anderen Konstellationen, wir erinnern uns alle an Corona, war das Chefsache, sich darum zu kümmern. Jetzt kriegen wir 'n müdes Achselzucken von der Bundesregierung. Das macht mich wirklich wütend, äh, und auch ein bisschen traurig und hoffnungslos. Umso wichtiger ist, dass wir hier auf der regionalen Ebene möglichst viel umsetzen, um unseren Beitrag zu leisten. Das kann man auch nachvollziehen. Historisch sind häufig die Regionen diejenigen, die beim Klimaschutz besonders vorangehen und besonders viel machen, weil man ja vor Ort auch am besten spürt, was Klimakrise anrichten kann. Okay, ich hoffe, wir kriegen im Laufe der Folge noch 'n bisschen mehr Positives rein. Auf jeden Fall schön, dass du da bist, Tobias. Du warst schon mal bei uns. Ähm, die Folge verlinken wir, sodass ihr da auch unbedingt noch mal rein, ähm, hören könnt. Ähm, herzlich willkommen an alle. Hallo, Alexandra, schön, dass du da bist. Ja, ich bin auch wieder dabei. Danke für die Begrüßung. Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich bin eigentlich mit guter Laune gekommen, aber ich find's auch wichtig anzusprechen, was irgendwie mist läuft. Ich glaub, wir kriegen da noch was, was Gutes mit rein hier. Genau, hier wurd schon ordentlich Tacheles geredet und das, bevor wir dich überhaupt vorgestellt haben. Aber so mögen wir das, weil, ähm, Podcast-Gäste mit Ecken und Kanten sind uns viel lieber. Uns sitzt gegenüber Tobias Goldschmidt. Schön, dass du da bist, Tobias. Ich freu mich. Ähm, du bist seit 2022 unser Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur. Bist Mitglied beim Bündnis 90 Die Grünen und du hast 'ne ganz große Hausaufgabe in deinem Ministerium. Schleswig-Holstein will bis 2040 klimaneutral sein, also noch mal fünf Jahre früher als der Bund. Das haben wir ja gerade eben ganz kurz schon angesprochen. Ähm, du hast auch schon betont, dass die regionalen, die regionale Umsetzung jetzt umso wichtiger ist. Wir sprechen auch auf jeden Fall noch mal, äh, über die Bundespolitik in dieser Folge. Ähm, aber jetzt erst mal wollten wir dich fragen: Das Ziel, 2040 klimaneutral zu sein in Schleswig-Holstein. Ganz ehrlich, ist das realistisch oder ist das eher 'n politisches Ziel? Es ist möglich, wenn alle sich auf den Hosenboden setzen und es ist nie 'n Zweifel dran gelassen worden, als wir das Ziel festgelegt haben, dass, äh, wir dafür alle staatlichen Ebenen brauchen. Das heißt, wenn die Bundesregierung beispielsweise so weitermacht wie jetzt, dann wird das in Schleswig-Holstein nicht möglich sein, 2040 klimaneutral zu sein. Wir haben immer gesagt, alle müssen ihre Hausaufgaben machen. Wir als Land, die Kommunen, aber auch der Bund und die Europäische Kommission. Teil unseres Weges zur Klimaneutralität ist zum Beispiel auch die Annahme, dass wir immer steigende CO₂-Bepreisung haben. Das ist ja das Klimaschutzinstrument, in dem sich eigentlich alle Parteien irgendwie versammelt haben. Äh, wenn da jetzt Fragezeichen dran gemacht werden, dann wird das in Schleswig-Holstein sehr, sehr schwer. Aber es ist ja wichtig, dass wir als Landesregierung auch gegenüber der Bevölkerung keinen Zweifel daran lassen, dass wir dieses Ziel erreichen wollen und alles, was wir als Möglichkeit und Stellschrauben haben, auch nutzen wollen. Ich hör raus, wenn wir dich vor zwei Jahren gefragt hätten: Mit wie viel Prozent Wahrscheinlichkeit werden wir 2040 klimaneutral in Schleswig-Holstein? Hättest du gesagt: hundertzehn. Und jetzt gerade hab ich das Gefühl, wenn ich dich heute frage, dann ist es vielleicht eher so 'n 80 bis 90 in der Hoffnung, dass Bund und EU mitspielen. Hab ich das richtig rausgehört? Ja, genau das hast du richtig rausgehört. Ähm, wir sehen, dass das Verbrennerverbot gelockert wird. Man hatte sich in der Ampelkoalition darauf verständigt, dass ab einem gewissen Zeitpunkt keine neuen Verbrenner mehr in den Markt gebracht werden dürfen, die mit Benzin und Diesel betrieben werden. Vielleicht noch mit E-Fuels, aber Benzin und Diesel sollte das nicht mehr stattfinden. Man hat, finde ich, sehr weises Gesetz bei dem Thema Heizung auf den Weg gebracht, das Gebäudeenergiegesetz. Das ist jetzt entkernt worden. Ich meine, Frau Reiche weiß ganz genau die Energieversorgungslage, auch mit Gas. Trotzdem ermöglicht sie den Menschen auch künftig weiter neu, fröhlich neue Gas- und Ölheizungen einzubauen, was natürlich völliger Wahnsinn ist, äh, und auf keinen Fall gemacht werden sollte. Aber all das sind ja sozusagen, äh, die Beweise dafür, dass die Bundesregierung in Wirklichkeit die Erreichung der Klimaziele hintertreibt, muss man einfach so sagen. Und das macht es uns auch schwer, denn das Gebäudeenergiegesetz oder die Entscheidung zum Verbrennerverbot, die betreffen ja auch die Menschen bei uns im Land. Und, ähm, das sind keine guten Zukunftsentscheidungen. Grade wenn man weiß, dass wir es am schwersten im Gebäudebereich haben und im Verkehrsbereich die Ziele zu erreichen. Um die Industrie und um die Energieversorgung mache ich mir fast weniger Sorgen. Aber grade die kritischen Bereiche, da wird jetzt grade der Klimaschutz geschwächt und deswegen stehen die Chancen, äh, die Ziele zu erreichen, nicht wirklich gut. Wir wollen mit dir so 'n kleinen Realitätscheck heute machen, was die Klimaziele betrifft in Schleswig-Holstein, aber auch welche Rolle der Bund spielt. Magst du uns dabei zu Beginn einmal so 'n bisschen als Grundlage erklären, was überhaupt Klimaneutralität bedeutet? Klimaneutralität bedeutet, dass wir ab dem Zeitpunkt, wo wir das erreichen, nicht mehr emitieren, als die Ökosysteme aufnehmen können. Das heißt, dass wir netto keine Treibhausgasemissionen mehr haben. Wir wissen ja, dass Moore und Wälder CO₂ auch aus der Atmosphäre nehmen können und dass wir mit CCS, also mit der Einlagerung von Treibhausgasen unter der Erde, Möglichkeiten haben, Treibhausgase wieder rauszunehmen. Wir werden diese Technologien auch brauchen, weil einfach viel zu lange viel zu wenig, äh, Emissionsreduktionen da gewesen sind. Und deswegen ist das schon 'n heftiges Ziel, starkes Ziel, aber es ist letztlich der einzige Weg, wie wir auf der Erde Bedingungen erhalten können, dass wir als Menschen einigermaßen vernünftig darauf leben können. Und deswegen ist das die wichtigste Aufgabe, die wir grade als Volkswirtschaft haben, zu zeigen, es geht, andere können das nachmachen und wir gehen diesen Weg entschlossen. Okay, und heißt das dann, dass wir gar keine Emissionen mehr haben, so machen dürfen? Oder geht es auch darum, Emissionen zu kompensieren? Ja, es geht darum, dass wir die Emissionen, die wir haben, so weit wie möglich reduzieren, also abschalten. Und das, was dann gar nicht mehr zu vermeiden ist und da geht man meistens so bei etwa fünf Prozent der Emissionen davon geht man aus, dass wir dafür Lösungen finden müssen. Und das kann zum Beispiel die Renaturierung von Mooren sein. Das ist die der günstigste Weg, CO2 aus der Atmosphäre wieder rauszuholen und zu kompensieren. Äh, es kann aber auch, ähm, das Thema CCS sein. Das kostet zwar Geld, äh, und ist teuer, aber das ist 'ne technische Möglichkeit, äh, CO2 zu kompensieren. Glaubst du, dass die Gefahr besteht, dass man sich so was auch, also dass man sich die Emissionen auch so 'n bisschen zurecht rechnet? Man hört ja oft so, egal auf Bundesebene, welcher Sektor darf wie viel, aber dann wird dann da wieder was geändert, dass der so 'n bisschen der Sektor wieder 'n bisschen ausgenommen ist. Ähm, wird das realistisch da alles gemacht oder ist das auch so 'n bisschen Schummelei, das Ganze? Na ja, wir wissen alle, dass das für viele nicht leicht ist, Emissionen zu, äh, zu senken und deswegen gibt es dann natürlich immer die Möglichkeit bei der Verschiebung über Sektorgrenzen, äh, auch, ja, du hast jetzt schummeln gesagt, so weit will ich vielleicht nicht gehen, aber dass da Dinge unter den Tisch fallen. Ähm, ich glaube aber, im Großen und Ganzen bei den großen Emissionsmengen, äh, wird das nicht der Fall sein. Da wird man, äh, nicht durch Rechentricks irgendwie zum Ergebnis kommen können. Eine Gefahr liegt natürlich darin, dass es jetzt möglich ist, Klimaschutzanstrengungen im Ausland zu erbringen. Das ist etwas, wo wir sehr kritisch hinschauen müssen, dass da eben keine Schummelei stattfindet. Ähm, und das Wichtigste ist jetzt ja von den großen Emissionen erst mal runterzukommen. Dann nachher, wenn's um die Nachkommerstelle geht, das sind wichtige akademische Diskussionen, um die wir uns auch frühzeitig kümmern müssen. Aber jetzt haben wir erst mal die dicken Bretter vor der Brust und das sind insbesondere der Gebäudebereich und der Verkehrsbereich. Da wollen wir drüber sprechen, äh, in unserem kleinen Realitätscheck Ähm, wir wollen 'ne Zwischenbilanz ziehen und mit dir darüber sprechen, wie groß die Lücke aktuell ist. Also wenn ich das richtig verstanden hab, ist das Referenzjahr ja 1990. Da waren wir quasi, ähm, auf 0 % Reduzierung und wir wollen bis 2040 auf 100 % Reduzierung. Wo stehen wir denn heute im Jahr 2026? Wie viel Prozent haben wir geschafft? Ich würde sagen, wir sind auf der Hälfte des Weges. Wir haben im Energiesektor sehr viel gebracht, auch im Industriesektor sehr, sehr viel gebracht. Wir haben bei, äh, dem Gebäudebereich auch schon ein, zwei Millionen Tonnen reduziert, sind da auf einem schwierigen Kurs, aber auf einem erreichbaren Kurs, äh, was die Klimaziele angeht und im Verkehrsbereich hängen wir einfach sehr stark an den Bundesentscheidungen, auch an der Fragestellung, welche Technologie, äh, die Autohersteller auf den Weg bringen. Äh, das heißt, wir sind eigentlich grade an einem relativ kritischen Punkt. Bisher konnten die Ziele, die Jahresziele immer erreicht werden, aber wir sehen jetzt in den nächsten Jahren, grade mit Blick auf 2030 und dann auch später mit Blick auf 2040, ist bestenfalls Halbzeit. Okay, also wir sind noch grade so auf Kurs, aber wenn ich jetzt raushöre, wir sind jetzt so bei 50 %, dann haben wir In 36 Jahren 50 % geschafft und haben jetzt noch 14 Jahre, um die zweiten 50 % zu schaffen. Das klingt ja sehr sportlich. Das ist sportlich, genau. Ich hab jetzt von der in Prozenten, von der, äh, sozusagen auf dem Weg, äh, zum Ziel, nicht in Treibhausgasemissionen, äh, gesprochen, aber es ist mehr als sportlich. Wir haben viel zu lange viel zu wenig getan in Deutschland, äh, auch in Schleswig-Holstein. Und wir müssen jetzt einfach davon ausgehen, dass wir 'n radikalen Zubau von erneuerbaren Energieanlagen haben und den dazugehörigen Infrastrukturen. Da ist die Stromnetzinfrastruktur eine, aber auch die Wasserstoffinfrastruktur. Und das ist, äh, etwas, was mir wirklich Sorgen macht, denn wir haben viele Treibhausgasemissionen in den, in den Szenarien über die Verwendung von grünem Wasserstoff, äh, reduziert, also haben angenommen, für eine Industrie ist das der Weg, wie man klimaneutral werden kann. Haben 'n Wasserstoffkernnetz geplant, äh, bundesweit. Es war 'ne unglaubliche Zukunftssozusageninvestition, die wir da miteinander gemacht haben, aber, äh, es kommt einfach nicht so richtig aus den Puschen, was den Wasserstoffhochlauf angeht. Insofern ist der Weg wird kein leichter. Mhm. Wir wissen, wo wir stehen. Wir wissen, wo die großen Baustellen sind. Mhh, was passiert denn dann, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen? Also Schleswig-Holstein hat sich dieses Ziel gesetzt, aber nehmen wir mal an, es ist jetzt 2040 und wir waren gut, aber wir haben's nicht ganz geschafft. Wir sind vielleicht bei 80 %. Hat das überhaupt irgendeinen Impact bei uns im Land? Wird da irgendjemand mit dem, mit dem Finger böse auf, äh Tobias Goldschmidt oder Daniel Günther zeigen oder, äh, das fragen wir uns: Was passiert dann, wenn die Ziele nicht erreicht werden? Na, das Gesetz sieht ja vor, dass die Ziele erreicht werden sollen und deswegen sieht das Gesetz auch vor und so haben wir es auch gemacht in der Vergangenheit, wenn sich irgendwo andeutet, dass, äh, Ziele nicht erreicht werden können, dass wir dann neue Maßnahmen auflegen. Das heißt, dass wir uns neue Dinge überlegen, die wir auf den Weg bringen wollen. Das, äh, schreiben wir dann immer in unsere Klimaschutzprogramme rein. So haben wir das in der Vergangenheit gemacht, so werden wir das in Zukunft, äh, tun. Mit dem Gesetz verpflichtet uns der Landesgesetzgeber, als Regierung all diese Dinge zu tun und auf den Weg zu bringen. Ähm, und wir arbeiten an der Zielerreichung, aber das Gesetz ist auch so zu verstehen, dass es unser Beitrag als Schleswig-Holstein ist und, ähm, dass wir diesen Beitrag leisten müssen. Es sind da aber jetzt keine Disziplinarmaßnahmen oder so etwas, äh, drin vorgesehen, sondern es gibt uns 'n Auftrag. Jetzt haben wir auf Bundesebene schon mal erlebt, dass so ein Gesetz auch wieder abgeschwächt werden kann. Wir haben nächstes Jahr auch Landtagswahlen in Schleswig-Holstein. Da kann sich also die Sitzverteilung im Landtag ganz schnell mal ändern. Wie hoch siehst du die Gefahr, dass auch dieses unser, äh, Schleswig-Holsteinisches, äh, Klima- und Energiewendegesetz abgeschwächt werden könnte? Na, darüber wird ja der Wähler entscheiden. Am 18. April nächstes Jahr ist Landtagswahl und der Wähler wird darüber entscheiden, ob er 'ne ambitionierte Klimaschutzpolitik haben möchte, die an den Zielen festhält und die die Landesregierung beauftragt, diese Ziele auch zu erreichen. Oder ob Klimaleugner gewählt werden oder andere. Das ist ja Demokratie. Insofern kann ich dem gar nicht vorweggreifen. Meine Partei, kann ich sagen, wird zu diesem Ziel stehen, wird auch, äh, viel dafür tun, dass die Ziele erreicht werden können. Von meinem Koalitionspartner habe ich bisher auch immer ein klares Bekenntnis zu dem Ziel 2040 gehört. Würd mich jetzt wundern, wenn sich das im Wahlkampf ändert. Glaube ich nicht. Ähm, aber am Ende hat der Wähler das letzte Wort und das ist auch richtig. Der Wähler kann sich ja auch entscheiden, dass er in die Katastrophe laufen möchte. Äh, ich glaub nicht, dass er das tun wird. Okay. Ja, ein Hoch auf unsere Demokratie. Ähm, da wollen wir gar nicht tiefer drauf einsteigen, sondern, ähm, wie in jeder Folge wollen wir 'n bisschen quizzen. Das Shift-Quiz steht an und wir haben uns mal was ganz Neues überlegt. Das haben wir noch nie gespielt und spielen das mit dir zum ersten Mal. Äh, wir wollen wissen- Krieg ich Angst. Ja, wir sind auch gespannt. Äh, wir wollen wissen, wie klimafreundlich lebst du eigentlich selbst? Also wir, ähm, nennen verschiedene Bereiche aus dem, ähm, aus deinem Alltag und du sollst uns spontan eine Schulnote nennen von eins bis sechs. Also eins ist das Beste, sechs ist das Schlechteste. Ähm, in der, ähm, wo du uns sagst, wie du da gerade persönlich abschneidest. Ähm, genau. Und wenn du magst, darfst du das natürlich auch kurz begründen, warum du dir diese Note gegeben hast. Fragen zum Privaten sind für Politiker absolutes Angenehmes. Ich freue mich richtig drauf. Sehr schön. Ja, das soll ja auch 'n bisschen auflockern. Äh, dann geht's los mit deiner Mobilität. Wie bewegst du dich persönlich? Würdest du sagen, eins bis sechs, wo stehst du da? Zwei minus. Äh, ich fahr zu wenig Rad, obwohl ich das gerne tu. Ich fahr dienstlich vollelektrisch außerhalb Schleswig-Holsteins übrigens eigentlich vollelektrisch mit der Eisenbahn immer, äh, in Schleswig-Holstein mit 'm Elektroauto. Privat ist 'n Elektroauto bestellt. Das heißt, der gute Wille ist da, die Lieferzeiten sind 'n bisschen lang. Ähm, ja, deswegen würd ich sagen zwei minus. Geht besser. Zumal ich als Politiker natürlich auch relativ viel Mobilität in Anspruch nehm, äh, weil ich regelmäßig in Berlin, Brüssel et cetera bin. Aber ich bin, glaub ich, auf ganz gutem Weg. Dann, ähm, würden wir uns einmal dein Heim anschauen. Ähm, Heizen, Wohnenergie. Welche Note gibst du dir für dein Zuhause? Wie, wie grün bist du da aufgestellt? 'ne zwei plus. Wärmepumpe, Photovoltaikanlage sind da. Haus hat KfW-Standard, aber das Haus ist ein Einfamilienhaus. Und Einfamilienhäuser sind natürlich Häuser, die Fläche in Anspruch nehmen und, äh, aus Stein gebaut sind und deswegen schon auch 'ne Menge graue Emissionen, äh, verantworten, auch wenn 'ne Wärmepumpe drinsteht. Sehr ehrlich, das gefällt uns. Ähm, letzte Frage von mir, dann übernimmt Niklas. Äh, dein Konsum, was du so einkaufst, Lebensmittel, Klamotten, Elektronik. Wie sehr achtest du da auf Klimaschutz? Da achte ich schon drauf, aber ich geb auch zu, nicht bei jedem Produkt, was im Einkaufswagen landet, äh, halt ich durch. Manchmal ist man auch einfach 'n bisschen faul und, ähm, durchleuchtet nicht jedes Produkt bis ins Letzte. Aber ich würd, da würd ich schon auch sagen, zwei plus. Zwei plus sogar, okay. Wie sieht's denn bei deiner Ernährung aus? Zwei. Ab und zu landet dann doch mal die Bratwurst aufm Grill. Das will ich, äh, auch zugeben. Ich mag das, aber ich versuche, es weitestmöglich zu reduzieren. Und ganz oft ist es ja beim Klimaschutz auch so, dass es Mehrfachnutzen hat. Man fühlt sich auch einfach besser, wenn man weniger Fleisch isst. Und wie sieht's, äh, im Urlaub aus oder auf den Urlaubsreisen, in den Urlauben hin? Wie bewegst du dich da fort? Dieses Jahr hab ich 'ne Mischung gemacht. Da war ich mit 'm Fahrrad in Holland unterwegs, hatte leuchtende Augen Äh, wie man dort mit dem Fahrrad mobil sein darf, dass das Fahrrad einfach immer Priorität hat vor dem Auto, find ich richtig gut. Es lädt einen quasi dazu ein. Und deswegen ist es schon auch 'ne staatliche Aufgabe, für Rahmenbedingungen zu sorgen, dass die Menschen sich klimafreundlich verhalten können. Äh, aber ich bin schon auch noch manchmal mit dem Auto unterwegs und selten, aber auch mal mit dem Flugzeug. Deswegen würd ich sagen, Urlaub ist schon eher 'ne drei. Okay. Wenn, wenn man jetzt, äh, zum Beispiel deine Familie oder dein, dein Umfeld fragen würde, welche Note würden die dir so für das Gesamtpaket geben? Die würden natürlich wie alle an einen grünen Umweltminister sehr hohe Anforderungen stellen, würden wir wahrscheinlich sagen. Eine pädagogische Drei mit, äh, Potenzial zur Verbesserung. Ich würd aber sagen, also für mich klang das ganz solide. Also ich würd da wahrscheinlich ein bisschen positiver so gehen. Ja, ganz solide ist ja natürlich norddeutsch, das ist ja fast Euphorie. Ja. Gut, wir machen inhaltlich weiter. Ähm Wenn wir mal auf die nächsten zehn, 15 Jahre schauen Ich find übrigens, wenn ich da noch mal kurz drauf, äh, eingehen darf, diese Fragen, äh, richtig und wichtig und, äh, man sollte sie, finde ich, nicht anklagend stellen. Das habt ihr nämlich auch gar nicht gemacht, sondern immer, äh, sozusagen einladend. Jeder hat die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie er lebt, wie er sich ernährt et cetera pp, wie er mobil ist. Und das ist doch 'ne totale Chance. Ich meine, wir wollen doch alle gut leben. Und, äh, wenn wir das so diskutieren, dass jeder selbstwirksam darüber selber entscheiden kann, was er tut und was er nicht tut, ist das super. Und dazu gehört an der einen oder anderen Stelle dann aber auch mal klare Regeln aufzustellen. Zum Beispiel die Menschen in den Wohnungen schützen vor Einbau neuer fossiler Technik. Also der Mieter entscheidet ja nicht darüber, was der Vermieter für eine Heiztechnik einbaut. Äh, und da finde ich es dann auch wirklich eine staatliche Verantwortung, für entsprechende Rahmenbedingungen zu sorgen. Danke für das Feedback. Wir wollen natürlich auch nicht verursachen, dass wir mit so einem persönlichen Quiz dann jetzt die Leute einladen und sagen: „Ja, aber wenn der Umweltminister hier nicht in einem Klimafreundlichkeitsnote eins bekommt, dann brauche ich das ja auch nicht." So ist nicht, aber ich denke, jeder ist nicht überall perfekt. Nö. Das soll auch ein bisschen transportiert werden. Die nächsten zehn, 15 Jahre, wenn wir uns die anschauen, wir wollen ja in Schleswig-Holstein bis 2040 Klimaneutralität erreichen. Wenn wir jetzt den Fahrplan, den wir jetzt so in der Vergangenheit und, und aktuell machen, weiterführen, erreichen wir das Ziel oder müssen wir deutlich schneller werden? Wir müssen deutlich mehr Tempo machen. Wir müssen das auch, äh, zur Führungsaufgabe machen. Also ich meine, wir haben jedes Jahr zweimal ein Klimakabinett in Schleswig-Holstein, wo alle Ministerinnen und Minister sich mit Experten zusammensetzen, neue Maßnahmen entwickeln, ähm, wo wir Leute haben, die sich wirklich mit den Themen auskennen, Wissenschaftler, Praktiker. Zuletzt war jemand aus der Versicherungswirtschaft dabei, der gesagt hat: „Das ist künftig alles nicht mehr versicherbar, wenn ihr so weitermacht." Hat sich eigentlich ein Herr Merz mal mit dem Thema befasst? Gibt's von ihm irgendwas zitierfähiges an Aussagen außer Verniedlichung? Das heißt, ähm, das Thema muss wieder stärker ganz nach oben auf die Agenda. Ähm, und das wünsche ich mir und das muss immer unter der Fragestellung laufen: Wie kriegen wir das beschleunigt? So können wir nicht weitermachen. Was hindert uns denn aktuell noch, diese Bremsen zu lösen? Sind es vor allem Infrastrukturmaßnahmen, die noch, ähm, fehlen? Sind es die politischen Rahmenbedingungen, die es noch nicht, äh, auf die Straße bringen? Ist es vielleicht auch die, die Gesellschaft und deren Akzeptanz oder sind am Ende vielleicht auch zu hohe Investitionen, die wir noch nicht aufbringen können? Nee, es ist in aller erster Linie 'ne klare Prioritätensetzung an der Spitze, die fehlt. Also unser Bundeskanzler müsste ein Klimaschutzkanzler sein, denn es ist hier die wichtigste Zukunftsherausforderung, vor der unser Land steht. Ich meine, das sagen, sagt jetzt nicht nur der grüne Umweltminister von Schleswig-Holstein. Das sagt die NATO, das sagt der britische Geheimdienst MI6: „Die größten Herausforderungen sind Klimakrise und Artenkrise in der mittleren und langen Frist. Die werden zu Flüchtlingsströmen ungeahnten Ausmaßes führen." Und deswegen muss das, äh, von der Spitze kommen. Und dann gibt es darunter ganz viele fachliche Punkte. Der Wasserstoffhochlauf, über den hab ich gesprochen, die zentrale, zentrale Treibstoff, äh, für unsere Industrie. Der war organisiert, er kommt aber nicht richtig in Fahrt. Wo ist die dafür zuständige Ministerin, die 'n Maßnahmenplan auflegt, die entbürokratisiert an der Stelle und, äh, beschleunigt, dass der Wasserstoffhochlauf in der Industrie funktioniert, dass die Leitungen gebaut werden dafür. So, was bringt es, äh, wenn, äh, auf europäischen Autobahnen zurzeit ein Lkw nach dem anderen mit chinesischen Autos, Neuwagen aus China, die alle elektrisch angetrieben sind, fährt und der bayerische Ministerpräsident und der Bundeskanzler in Brüssel unterwegs sind, um Politik für den Verbrenner, also 'ne Technologie von vorgestern zu machen. All diese Dinge müssen umgedreht werden unter 'ner neue Prioritätensetzung, die heißt Klimaschutz. Okay, also der größte Hebel ist quasi, wenn die Person an der Spitze mal voranschreitet und sagt: „Deutschland, Klimaneutralität 2045 ist gesetzt und wir legen los." Das alleine spart jetzt kein CO₂ ein, aber es führt dazu, dass sich andere Punkte auflösen und dass Prioritäten klar gesetzt werden und dass wir 'ne Politik für die Zukunft machen und nicht für alte Industrien mit alten Produkten, die irgendwie fossile Treibstoffe in ineffizienten Verbrennungsmotoren verbrennen, sondern die Rahmenbedingungen schaffen dafür, dass wir 'ne deutsche europäische Autoindustrie bekommen, die die besten Elektrofahrzeuge der Welt baut. Und das kriegt man ja nicht hin, indem man rumnölt und irgendwelchen alten Technologien hinterherweint. Ja. Wollen wir mal wieder 'n bisschen positiver werden. Ähm, Schleswig-Holstein ist Energiewendevorreiter. Da sind wir sehr stolz drauf und dieser Vorsprung hilft uns sicherlich auch dabei, schnell klimaneutral zu werden, zumindest im Bundesvergleich. Ähm, zumindest hatte uns das auch der Ministerpräsident schon mal hier in unserem Podcast bestätigt, dass er da sehr zuversichtlich ist. Ja, der war auch schon hier und der ist sehr zuversichtlich, dass wir das Rennen machen, auch wenn andere das gleiche Ziel schon verkündet haben. Ich nehme an, da gehst du mit. Ich geh da mit. Ja. Wir sind uns da komplett einig. Trotzdem haben wir, ähm, am Anfang schon 'n bisschen anklingen lassen, dass Schleswig-Holstein ja nicht alleine klimaneutral werden kann, sondern dass wir zu der Bundesrepublik gehören und die hast du jetzt in dieser Folge schon mehrmals hart kritisiert, möcht ich sagen, ähm, und hast zum Beispiel auch schon, ähm, dieses Jahr von der stillen Sabota-Sabotage der Energiewende durch die Bundesregierung gesprochen. Das sind harte Worte. Du hast uns gesagt, wir brauchen den Bund, um selber hier die Klimaneutralität auch zu schaffen. Wie machst du das, dass du dich nicht demotivieren lässt, dass du hier deinen, deinen Job durchziehst, das Ziel verfolgst? Ähm, und, und wie, wie schaffst du's quasi oder wie willst du den Bund da wieder auf Spur bringen? Ja, erst mal will ich 'ne Politik machen, wo ich meinen Kindern in die Augen schauen kann und sagen kann: „Ich hab getan, was ich tun konnte in meinem Amt." Ich bin ja nicht Bundeskanzler, sondern ich bin ein Umweltminister in einem kleinen Bundesland und, äh, tu, was ich kann. Und dazu gehört natürlich Initiative im Bundesrat zum Beispiel, was ich sehr gerne mach, auch manchmal öffentlich hart kritisieren, äh, Allianzen suchen mit Verbänden, mit Kolleginnen und Kollegen. Ich meine, wir haben ja 'n ziemlichen Coup gelandet, zusammen mit Bayern eine Initiative für mehr Windkraftanlagen in Deutschland auf den Weg zu bringen. Das hat man bei mir vielleicht vermutet und beim Kollegen aus Niedersachsen auch, aber dass wir dann zusammen mit den bayerischen Kollegen dafür gesorgt haben, dass die Bundesregierung die Ausschreibungsmengen, äh, erhöht, das ist natürlich 'n ziemlicher Coup und aus so was zieh ich dann meine Motivation. Wir haben kritisiert, dass die Bundes-, ähm, Wirtschaftsministerin, die übrigens eigentlich ihren Namen gar nicht verdient, weil sie Politik gegen die Wirtschaft macht, die erneuerbaren Energien sind ja Wirtschaft, dass die eine Netzbremse einführt, das heißt, die erneuerbaren Energien bremst. Das haben wir laut kritisiert mit ganz, ganz vielen Akteuren. Es gab viele Unternehmen, die sich auch dagegen gewendet haben. Das ist jetzt mindestens mal entschärft worden. Es ist immer noch nicht gut, ähm, aber es gab da 'ne breite Allianz, äh, und es ist verändert worden. Und so mach ich dann meine Arbeit und freu mich über die kleinen Erfolge, die wir dann doch immer noch e-erzielen können, auch wenn die Mehrheiten grade völlig anders sind und wenn in Berlin Leute, äh, unterwegs sind, die's mit dem Klima eigentlich gar nicht gut meinen. Tobias, zum Abschluss springen wir noch mal in die Zukunft. Wir sind im Jahr 2040 Wir haben Klimaneutralität erreicht. Wie sieht Schleswig-Holstein aus? Erzähl uns mal die Tobias Goldschmidt Version von Schleswig-Holstein im Jahr 2040. Schleswig-Holstein ist ein wirtschaftlich erfolgreiches Land. Meine Vision ist immer ein Land mit einer neuen Industrie, die klimaneutral funktioniert. Das ist aus meiner Sicht der wichtigste Standortvorteil, dass wir hier fitte Leute haben, gute Leute, Fachkräfte haben, Industriestandorte haben mit einer starken Infrastruktur. Gerade Brunsbüttel, da habe ich ein ganz besonderes Augenmerk drauf, äh, und dass wir unseren Beitrag einfach leisten zur bundesdeutschen klimaneutralen Stromversorgung. Das heißt, hier werden immer viel erneuerbare Energien sein. Wir sind dafür ein Gunststandort. Und ja, wir werden das so organisieren, dass die Natur darunter nicht leidet. Das heißt, meine Perspektive ist ein ökologisch gesundes Land, in dem Menschen auch Schatten finden, Kühle finden, äh, Grünflächen finden, äh, mit einer starken Wirtschaft auf Zukunft ausgerichtet zwischen zwei gesunden Meeren. Der Meeresschutz, das wisst ihr, der ist mir super wichtig, weil die Meere sind wahrscheinlich unser wichtigster Alliierter gegen die Folgen, äh, der Klimakrise. Sie speichern ganz viel CO₂ ein, wenn sie intakt sind. Und deswegen passt das alles hervorragend zusammen: Die Meere schützen, die Natur an Land schützen für die Menschen und 'ne starke Wirtschaft haben, die klimaneutral produziert. Und den Treibstoff dafür, den haben wir in diesem Fall bei uns. Das sind die heimischen erneuerbaren Energieträger und wir müssen den Scheiß, äh, nicht aus Russland importieren oder aus den arabischen Ländern oder von Trump irgendwelches Fracking-Gas einkaufen. Wir können das selber und das macht uns stark. Und deswegen hat Schleswig-Holstein echt 'ne große Zukunft. Ich würd mich freuen, wenn wir 2040 so wiedersehen. Jo, ich auch. Und dafür arbeite ich. Das ist ein Privileg. Super. Wir sind am Ende. Vielen Dank, Tobias. Ähm, das hat wieder großen Spaß gemacht. Schön, dass du da warst. Und, äh, liebe Zuhörenden, auch vielen Dank für euer Zuhören und wir sagen tschüss. Bis zum nächsten Mal. Sandra hat noch einen letzten Abschluss. Genau, alle, die uns zuhören, ähm, tut uns doch noch den Gefallen und teilt die Folge mit Menschen, die das interessieren kann. Ich finde, Tobias, unser Energiewendeminister, unser Gast, der hat ein paar tolle Aussagen, starke Aussagen geleistet. Äh, die sollten doch auf jeden Fall geteilt werden. Also teilt, wo ihr könnt. Genau. Tschüss und vielen Dank. Tschau. Vielen Dank euch. Das war Shift. Der Norden macht Zukunft. Der Energiewende Podcast der EKSH

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